Willkommen bei der Bibeltreuen Mission e.V. 

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Mt. 28.19

1 der 1'000 Tüten, in goldener Schrift: Jesus Christus liebt dich

Die gepackten Tüten im Zwischendeck versteckt

Jeweils 50 Tüten stehen, in grössere Beutel verpackt, zur Auslieferung an Deck bereit

Auslieferung vor der Küste Nordkoreas

1'000 Bibeln für unsere Nordkoreanischen Geschwister

Wie kam es dazu, dieses ambitionierte Nordkorea-Projekt durchführen zu wollen und zu können?  
Liebe Brüder und Schwestern, die mitgetragen, mitgebetet und mitgespendet haben, hier nun der Missionsbericht in Kürze. - Das Video auf der linken Seite zeigt euch den Abschluss der Arbeit, welche wir in 2 Etappen durchführen mussten. Unsere Bitte um Verständnis betreffend der Video-Qualität, welches unter hoher Gefahr an Leib und Leben gedreht wurde. In dem Video seht ihr 1 unserer 2 Schiffe, wie sie die Tüten mit den Bibeln, der Babynahrung plus Lebensmittelriegel in Sichtweite von nordkoreanischen Fischern vor der nordkoreanischen Küste in's Meer gebracht haben um auch mit Gottes Hilfe das Ziel zu erreichen, nämlich zu unseren nordkoreanischen Brüdern und Schwestern.
Nun zum Ursprung des Vorhabens: im Jahre 2012 fand ich "per Zufall" einen Internetbeitrag zur Situation der Christen vor Ort in Nordkorea. Daraufhin betete ich mehrere Monate, dass der Herr mir doch zeigen möge, wo und was denn nun meine Aufgabe ist in Seinem Plan. Die Aufgabe und der Ruf wurde klar und der Herr fügte es, dass Er weitere Mitstreiter zur Projektmitarbeit stellte. 2 Fragen drängten sich auf: woher die Gelder nehmen und wie das Projekt realisieren? Webseite und damit Spender und Projektplan mussten ausgearbeitet werden. 4 Jahre unter diesbezüglichem Gebet verharrend, kam die Webseite zu stehen und es folgten Spender. Einen wirklichen Plan hatten wir jedoch noch keinen. Wie sollten wir die 1'000 Bibeln mit Lebensmitteln in's Land kriegen? "Luftweg"? - Per Heliumballons über die südkoreanische Grenze - keine Chance bezüglich sicherer Aufdeckung. Was geschah? Ich fand durch einen von vielen Zufällen, die buchstäblich das ganze Projekt begleitet und entscheidend beeinflusst hatten, im Internet einen Artikel: "Die Bibel, die aus dem Wasser kam" - der Artikel ist seither unauffindbar. Es ging dabei um einen Pastor, der in den 1960er-Jahren, Kisten mit Bibeln direkt am Strand Nordkorea's anlandete. Diesen Pastor vergeblich suchend, stiess ich über die Namensgleichheit auf einen anderen Pastor, welcher mich, nach Kontaktaufnahme, in seine Gemeinde in Wladiwostok einlud. Diese Begegnung war wegweisend, denn nun war die Aus- und -durchführung und in letztem Projektschritt die "Auslieferung" klar geworden, nämlich per gechartetem Schiff über den Pazifik! Und wieder gab es eine Unmenge an Zufällen, so dass wir über diesen Gemeindepastor und seine Gemeindemitglieder, von tatkräftigen Mitarbeitern über private Bibel-Paketempfänger in Russland (Stichwort: Versand Bibeln und Beschaffung Milchpulver:, etc. aus D nach Russland während Embargo, 30kg max. pro Paket...), waghalsigen Kapitän mit eigenem Schiff, etc. finden konnten.
Wir konnten dieses Projekt in 2 Wellen durchführen, aufgrund der Oberflächenströmung, des Salzgehaltes, in Bezug auf die Jahreszeiten und dies in Kommunikation mit den benötigten Information des deutschen ozeanischen Institut in Kiel um eine möglichst erfolgreiche Anlandung unserer Pakete an der nordkoreanischen Küste zu gewährleisten. Es gäbe noch über zahlreiche, sogenannte Zufälle zu berichten, Menschen, die mit ihren Fähigkeiten und Beherztheit - zum richtigen Zeitpunkt - die entsprechende Mithilfe leisteten. - Ein besonderer Dank gilt - und ebenfalls grosser Segen des Herrn liegt - auf dem südkoreanischen Bibelverleger, der die King James Bibel (masoretischer Text, Textus Receptus) in's Koreanische übersetzt hatte und die 1'000 Bibeln zu dem uns verbliebenen Spendenvolumen zur Verfügung gestellt hatte und dabei noch die Transportkosten zu unserer Basis in Russland übernahm.
Dann folgte die machbar-scheinende Durchführungsidee, respektive Planungsarbeiten. 2015 entstand der entscheidende Kontakt in Wladiwostok, welcher sich durch beinahe unmögliche Umwege auszeichnete. Meine 1. von 2 Reisen nach Wladiwostok folgte und weitere vor-Ort Geschwister der lokalen oben genannten Gemeinde wurden zur Mitarbeit gewonnen, inklusive des Undercover-Kapitäns mit Schiff, der letzlich die alles entscheidende Auslieferung bewerkstelligte. 

Viele uns heute, ja, unerklärliche Fügungen konnte es uns ermöglichen, alles von Anfang bis Ende des Hilfsprojekts nach dem Willen Gottes zu bewirken, Lob, Ehr und Dank ist dem Herrn.
In der Hoffnung, dass möglichst viele Nordkoreaner nun unsere Bibeln in Händen halten, schliessen wir diesen Kurzbericht.
 
Jesaja 40.31 aus Schlachter: <Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht>.  

Auf der nächsten Seite gehts weiter zum aktuellen Projekt für unsere kurdischen Geschwister in der Region des heutigen Nordirak.